Budapest Teil II: Party mit Mini-Primondo-Crew

Unser Megaparty-WE startete für mich am Freitag leider nicht wie geplant. Der Zug hatte eine Stunde Verspätung. Das drückte meine Stimmung. Irgendwann kam er aber doch und so hatte ich während der 2 ½ stündigen Fahrt die Chance, in meinem Reiseführer über Südafrika zu lesen. In Budapest angekommen, organisierte ich mir ein Ticket für den Nahverkehr und kam ca. 20:15 Uhr bei Tims Wohnung an, wo er und Lisa mich bereits erwartet hatten. Dann machten Lisa und ich uns schnell zurecht, schließlich hatten wir Großes vor.  Zunächst hatten wir aber Hunger, also spazierten wir durchs prächtig geschmückte Budapest zum „Vapiano“, wo wir uns die Bäuche mit Pasta vollschlugen.

Im Anschluss daran, fuhren wir mit dem Bus nach Budaörs, einer Vorstadt. Dort trafen wir Kristin, Tims Arbeitskollegin und deren Clique zum Vorglühen in einer Bar. Es ging mit Cocktails und Tequila los. Gegen Mitternacht steuerte unsere Truppe mit 2 Autos dann die Disco an, wobei wir aber vorher noch an einem Shop hielten, um uns mit Alkohol auf der Fahrt zu versorgen. Tim organisierte uns leckeren Sekt. Währenddessen hatte ich Müh&Not, Kristins Kumpel Ritchie auszuweichen, dem nichts zu peinlich war, sich mir zu nähern. Die anderen fanden das Schauspiel ziemlich amüsant, ich nicht so.

Als wir dann die Disco mit 3 Floors betraten, waren alle ganz gut dabei. Die Musik war auch in Ordnung. Einen Unterschied zu Deutschland stellten Lisa und ich aber schnell fest: es ging tatsächlich nicht ums Sehen&Gesehen werden, sondern einfach nur ums Spaß haben. Cool! Irgendwann gegen 3 war es aber doch nicht mehr sooo cool. Ritchie machte inzwischen vor nichts und niemanden mehr Halt und tanzte wohl  in eindeutigen Posen 2 wildfremde Typen. *upps* Dabei zog es auch noch seine Strickjacke aus und stand beinah im Unterhemd da… Keine Ahnung, ob die Typen aggro waren. Offensichtlich gefiel ihnen das nicht und was passierte? Schlägerei! Ich sah noch nur Tim und einige andere, die versuchten, die Leute auseinander zu bekommen. Blitzschnell war aber die Security da, die nicht gerade glimpflich mit den 2 anderen Typen umging. Jedenfalls brachte das Sicherheitsteam die Jungs raus. Das war der Startschuss zum Aufbruch. Nach einem kurzen Sit-in bei MCens lag ich 4:30 Uhr neben Lisa auf dem Sofa.

11 Uhr klingelte der Wecker für Lisa und mich. Wir wollten ins West-End-Shopping-Center und ließen Tim schlafen. Zunächst aßen wir Mittag, ließen uns durch die Tatsache, doch nicht die letzten Weihnachtsgeschenke in Budapest ergattert zu haben, beirren und spazierten durch die Innenstadt, wo ich Lisa ein paar wichtige Gebäude zeigte. Danach fuhren wir mit der ältesten Ubahn au fdem europäischen Festland, der M1. Hier seht ihr Lisa an der historischen Ubahnstation.

Unser Ziel war der Heldenplatz.

Dort in der Nähe befindet sich auch eine berühmte Therme, die wir uns von außen anschauten. Dann ging es wieder zurück in die Stadt, wo wir uns eine heiße Schoki gönnten. Inzwischen war es bereits 16:30 Uhr, Zeit nachzusehen, ob Tim sich noch in der Tiefschlafphase befindet. Wir öffneten die Tür, er war wach. Aber dann beschlossen Lisa und ich uns auch hinzulegen, nur kurz, da kann man ja auch gut qutaschen. Letztendlich sind wir 18:45 Uhr wieder aufgewacht. *lol*

Weil es uns am Vorttag dor so gefallen hatte, steuerten wir 3 abends wieder das „Vapiano“ an. Dort verbrachten wir auch mit einer guten Unterhaltung und Cocktails die erste Hälfte des Abends. Gegen 22 Uhr bummelten wir dann über den Weihnachtsmarkt. Bei Glühwein rückte so mancher mit Stories aus seiner Jugend raus. Als es kalt wurde, gingen wir wieder zu Tim. Lisa und ich quatschten noch bis 1:30 Uhr, dann war Ende im Gelände.

Am Sonntag standen wir 10:30 Uhr auf und wollten nach Buda. Budapest entstand im 13. Jh. Aus 2 Städten: Buda (wo sich die Burg auf einigen Hügeln befindet) und Pest, wo das Parlamentsgebäude steht. Die Donau bildet die Grenze.

In Buda gibt es einen Aussichtsturm, von dem aus man einen tollen Blick über Budapest hätte. Tim wollte uns den zeigen. Also fuhren wir mit dem Bus dorthin. Das Wetter war ja das ganze WE über nicht gerade bilderbuchmäßig gewesen, aber als wir auf dem Hügel waren, konnten wir vor lauter Nebel nichts sehen – schade. Nun gut. Wir ließen uns davon nicht die Laune verderben und gingen ganz in Ruhe Mittag essen. 14 Uhr waren wir wieder in Tims Wohnung, wo ich mich 14:45 Uhr auf zum Bahnhof machte. Dort fuhr der Zug mit 20 min Verspätung los. Letztendlich war ich 19 Uhr in meiner Wohnung.

*winke* eure Melli

16.12.08 09:15

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